Es ist eine Party mit Saft und ohne Alkohol und mit Couscous, mit Vorspeisenplatten und sowieso ohne Fleisch, Milch und Eier. Ein paar Leute sind schon gegangen, andere sind rüber zum Haxnbauer. Der Geschäftsführer verspricht uns: Später kommt noch was.
Ich habe Kopfschmerzen. Ein Bier würde helfen, aber es gibt keins.
Die Reden fangen an. Hier drinnen ist es so heiß und so feucht vom Gewitter und vom Schweiß. Ich muss kurz an die frische Luft. Die Fenster stehen auf, auch hier draußen kann ich die Rede hören. “Thanks to everyone who has contributed”, heißt es, ich ich habe einen nutzlosen Gedanken: Betont man “contributed” nicht auf der zweiten Silbe?
Ein paar Touristen kommen aus dem Haxnbauer und stellen sich neben mich. Von hier draußen durch das Fenster habe ich jetzt eine viel bessere Sicht auf den Redner als drinnen. Einer der Touristen sagt: “Das ist aber kein Bairisch, oder?” Alle lachen.
Meine Kopfschmerzen werden nicht besser, ich gehe wieder rein. Eine halbe Stunde später sind die Reden vorbei, und alles strömt in den Club ein Stockwerk höher. Es gibt Bier und Wodka, eine Discokugel und eine DJane. Für ein paar Stunden habe ich keine Kopfschmerzen mehr. Bis zum nächsten Morgen.
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