Der erste Roman um die Kommissarin Bella Block. Sie wird in ein Dorf geschickt, in dem sich kurz hintereinander zwei Leute umgebracht hat. Sie hält den Auftrag für Quatsch, geht aber trotzdem, weil sie in dem Dorf sowieso ihr Wochenendhaus hat und anfangs meint, sich dort erholen zu können statt sich um den Fall zu kümmern. Aber natürlich kommt es anders…
Was schön ist: Viel ermittelt wird nicht in dem Buch. Wir erfahren das meiste aus der Sicht der Mörderin, nur ihre Identität ist uns bis zum Schluss nicht klar (wenn auch keine wirkliche Überraschung). Das Buch ist kurz und knackig (kaum 100 Seiten), die Figuren sehr gut gezeichnet, wenn auch manchmal ein wenig arg nach dem Schema “Wir im Dorf sind uns selbst genug”, und Block lässt sich mehr von Wodka-O-Saft und Intuition leiten als von Schema-F der Ermittlungen.
Ich muss jetzt nicht unbedingt noch ein Buch aus der Serie lesen, aber der Ton hebt sich angenehm ab von Rest der Krimiwelt.
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