Von Messen und Messern

Ich war noch nie nur als Besucher auf einer Messe. Nur als Standpersonal oder ausrastender Vorleser (Achtung, Ironie!). Und das auch nur dreimal: Einmal auf der CeBIT (ca. 1996), einmal auf der ObjectWorld Frankfurt (ca. ein Jahr später) und einmal auf der Lepiziger Buchmesse (letztes Wochenende).

Auf jeder dieser Messen habe ich etwas wichtiges gelernt.

Auf der CeBIT, dass man niemanden trauen sollte, wenn er sagt, “Ich bring uns auf die beste Party der Messe”, und dass ein Anzug nicht für drei Tage reicht, schon gar nicht, wenn es dann doch mit der ein oder anderen Party klappt.

Auf der ObjectWord, dass man einen 7,5-Tonner schieben kann und selbst dann noch zu Verkaufsgesprächen in der Lage ist, wenn man bis morgens um vier aufgebaut hat und die Nacht mit dem Kollegen in einem Doppelbett verbringen musste, weil der Chef zu knausrig für ein Einzelzimmer war (außer für ihn natürlich).

Auf der Leipziger Buchmesse schließlich, dass ich wesentlich entspannter vorlesen und ausraten kann (Achtung, Ironie!), wenn es sich nicht um meine Geschichte handelt und ich zudem nicht allein auf der Bühne size. Und dass die Leute im Literaturbetrieb genauso irre sind wie die im IT-Business. Nur haben sie wesentlich mehr Humor.

Kommentare 3

  1. henrike :

    da is niemand irre. wie kommst du auf sowas?

    25 Mrz 2008 um 09:11
  2. albertsen :

    Ist nur so ein Gefühl…

    25 Mrz 2008 um 09:16
  3. henrike :

    quatsch. das täuscht.

    26 Mrz 2008 um 09:38

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