Wenn das Exposé schon dreißig Seiten hat, wie lange soll denn erst das Buch werden?

Kommentare 18

  1. Henrike :

    man kann einkürzen. es gibt diese exposés, die man für sich schreibt, damit man weiß, wie die geschichte läuft, und es gibt dann kurzfassungen, die man dem geneigten prüfleser mitschickt.

    20 Nov 2007 um 10:30
  2. albertsen :

    Ja, das dachte ich mir schon, aber das es dann dreißig Seiten wurden, hat mich dann doch erstaunt.

    20 Nov 2007 um 13:54
  3. dpr :

    30 Seiten? Macht übern Daumen 3000 Seiten Roman (100 Seiten Text = 1 Seite Exposé). Okay, damit wirst du Krimigeschichte schreiben, keine Frage. Aber glaub bloß nicht, dass ich das Ding lese!

    bye
    dpr

    20 Nov 2007 um 14:50
  4. kaltmamsell :

    Kürzen geht immer.
    (Eherne Redakteursweisheit. Soll ich?)

    20 Nov 2007 um 14:56
  5. albertsen :

    @dpr: 100 Seiten Text = 1 Seite Exposé? Wo hast du DAS denn her?

    20 Nov 2007 um 15:35
  6. albertsen :

    @kaltmansell: Kürzen kann ich schon selbst, einer meiner Spezialitäten! (Hoffe ich…)

    20 Nov 2007 um 15:35
  7. dpr :

    Ein in der Krimiautorenbranche unbestrittener Erfahrungswert, frag HH. Du scheinst ein besonderer Fall zu sein: 30 Seiten Exposé für 120 Seiten Krimi. Das wird zukünftig als die Albertsen-Formel in der Krimiautorenbranche gehandelt werden. Oder: das friesische 4:1-Phänom. Glückwunsch.

    bye
    dpr

    20 Nov 2007 um 16:03
  8. albertsen :

    WENN du schon HH ins Spiel bringst, dann lies doch wenigstens ihren ersten Kommentar. Es nämlich alles imm relativ.

    20 Nov 2007 um 16:13
  9. dpr :

    Ach was! Man schreibt keine Exposés “für sich”. Das hat man im Kopf! Außerdem: Was HH im 1. Kommentar schreibt, weist sie dann im 10. oder 12. entschieden zurück. Ich kenne das von Anobella. “Frauen sind Fähnchen im Wind” (Laotse, als er von Bord ging)

    bye
    dpr

    20 Nov 2007 um 22:16
  10. albertsen :

    Hat man im Kopf, ja sicher! Wahrscheinlich hast du für deinen Roman zig Exposés erstellt, aber diese inzwischen verbrannt.

    20 Nov 2007 um 22:19
  11. Henrike :

    wieso weise ich das dann zurück? wann hab ich das denn wo getan? das ist ja…! ich bin em-pört!

    20 Nov 2007 um 23:00
  12. Henrike :

    …und doch, man schreibt manchmal so zeugs für sich, dann heißt es vielleicht nicht exposé, und strenggenommen ist das, was albertsen da hat, wohl streckenweise mehr so, was wir beim fernsehen treatment nennen, aber lass ihn doch 30 seiten, er wird schon seine 3 am ende draus machen, und außerdem scheint’s ihm zu helfen! *kopfschüttel*

    20 Nov 2007 um 23:01
  13. albertsen :

    Danke, Henrike, wenigstens du stehst mir bei. Dem Herrn dpr ist sein Weder-kurz-noch-lang-Krimi wohl zu Kopf gestiegen!

    20 Nov 2007 um 23:06
  14. dpr :

    Okay. Soll er halt sein Treatment zum Exposé kürzen. Ich werde das Produkt seines Schaffens jedenfalls sehr kritisch unter die Lupe nehmen und darauf achten, ob die Goldene Regel befolgt wurde: Krimis müssen akkurat 226 Seiten haben. Ansonsten gibts Punktabzug.

    bye
    dpr

    21 Nov 2007 um 09:27
  15. Henrike :

    punktabzug pro seite oder in 10erschritten gestaffelt? und wieviel punkte sind höchstpunktzahl? das muss genauer, sonst kann da ja jeder einfach sowas in den raum, nicht wahr.

    21 Nov 2007 um 11:43
  16. dpr :

    Der Punktabzug ist natürlich an den Überflüssigkeitsfaktor gekoppelt. Während des Lesens werden alle überflüssigen Seiten (Beschreibungen des Kühlschrankinhalts etc.) gezählt und als reziproker Quotient dargestellt. Also: 25 überflüssige Seiten von 250 = 0,10, reziprok = 10 (ich halte mich hier an die Mathematikregeln für Krimikritiker; sie können bisweilen von denen für Mathematiker abweichen). Dieser Wert wird nun mit den Seiten über 226 multipliziert, also 24mal10 = 240 - und der wiederum wird von der Gesamtpunktzahl abgezogen, also 250-240 = 10. Diese 10 Punkte werden von der Höchstpunktzahl 100 abgezogen. Es bleiben also 90. Damit kann der Autor, die Autorin schon keine “sehr gut” mehr erhalten, denn dafür sind 92 Punkte erforderlich. Ich hoffe, das ist jetzt deutlich und gibt euch für die Zukunft zu denken, wenn ihr wieder mal in den Kühlschrank guckt, weil euch sonst nichts einfällt…

    bye
    dpr

    21 Nov 2007 um 12:16
  17. Henrike :

    ich würde niemals! ich habe auch noch nie! kühlschränke! *kopfschüttel*

    22 Nov 2007 um 03:01
  18. albertsen :

    Also, ich finde ja, Kühlschränke sind völlig unterschätzt…

    22 Nov 2007 um 09:43

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