Als ich vor sechs Jahren nach einer Software suchte, um meine kleinen Geschichten einfach ins Netz stellen können und dann später rausfand, dass man das, was ich da betrieb, Blog nannte, hätte ich mir auch nicht träumen lassen, dass es einmal Gegenstand einer wissenschaftlichen Arbeit sein würde.
So stand ich aber vorgestern einem sympathischen Kommunikationswissenschaftsstudenten Rede und Antwort und werde Quelle für eine Bachelor-Arbeit sein. Es ging um Journalismus, natürlich, aber hauptsächlich um die Motivation dahinter, ein Blog zu betreiben. Da musste ich erstmal in mir herumwühlen, um die Antwort zu suchen: Weil Spaß am Schreiben habe und weil es so keine Einbahnstraße mehr ist.
In diesem Sinne: Auf die nächsten sechs Jahre und viel Erfolg bei der Bachelor-Arbeit.
Kommentare 4
Hihihi.
21 Okt 2007 um 15:51 ¶(Many happy returns: Wenn man mal in einer Arbeit auftaucht, gibt’s regelmäßig Anfragen.)
Ach, ich war auch mal Student. Da war ich auch froh über jeden, der mir geholfen hat. Und: Ablehnen kann man ja immer noch. (Als der junge Mann mir erzählte, wen er sonst noch befragen würde, fiel mir doch wieder auf, wie klein doch die Münchner Blog-Szene ist ;-)
21 Okt 2007 um 15:59 ¶Und übrigens war der junge Mann sehr nett und sympathisch. Ich habe das Interview gerne gegeben. Anfragen gibt es so oder so einen Haufen.
30 Okt 2007 um 11:00 ¶Einen Haufen Anfragen? Bei mir ja eher nicht, aber vielleicht ändert sich das jetzt ja…
30 Okt 2007 um 11:04 ¶Neuer Kommentar