Früher stand auf Astrid Paprottas Homepage, sie könne nur lang: Nämlich Romane, keine Kurzgeschichten. Und jetzt sagt Henrike Heiland bei mir in den Kommentaren etwas Ähnliches. Aber bitte: Wie kann das denn sein? Ich dachte immer, als Schriftsteller arbeitet man sich langsam empor. Zuerst als Pubertierender Gedichte für die/den Angebetete(n), dann erst grauenhafte Kurzgeschichten, später bessere und zum Schluss: der Roman. Okay, Gedichte habe ich auch keine geschrieben (sieht man mal von den schulenglischen Songtexten ab für eine befreundete Band ab), aber Kurzgeschichten scrheibe ich mittlerweile in einer Nacht. Und erst jetzt nähere ich mich so langsam an die Große Geschichte an (Arbeitstitel: Freibord). Wieso können einige diese Phasen überspringen und steigen gleich voll ein? Oder kann ich’s am Ende nur kurz?
Jürgen Albertsen
…erzählte früher mal hier.
Kommentare 10
henrike - wie so viele - unterschätzt die kurze. aber können tut sie´s.
„Lasagne ist normalerweise nicht trocken, auch, wenn sie nicht in Sahne schwimmt! Das ist außerdem keine Sahne, das riecht nach Gemüsebrühe.“
„Aber die meisten Leute finden das gut.“
„Wenn die Lasagne in Sahnegemüsebrühe schwimmt?“
„Nein, wenn die Lasagne nicht so trocken ist.“
„Aber zwischen nicht so trocken und wegschwimmen ist noch Spielraum, oder?“
„Also, normalerweise finden das die meisten Leute ganz gut so.“
„Schwimmende Lasagne.“
„Ja.“
„Die meisten.“
“Ja.”
(tagebuch)
07 Sep 2007 um 07:37 ¶ich UNTERSCHÄTZE???? meine liebe, bestenfalls ÜBERSCHÄTZE ich. ich habe ANGST vor der kurzgeschichte. da kann man sich so schlecht verstecken.
11 Sep 2007 um 03:07 ¶pfffffffffffffffffffffffff unterschätzen.
man muss was KÖNNEN für die kurzgeschichte, jawoll. ich sag immer nur: charlotte perkins gilman. aber mir hört ja keiner zu.
…und das mit der lasagne, das hab ich mir nicht ausgedacht, das war echt so! la fontana, rostock. da sollte man nicht hingehen. jedenfalls nicht für die lasagne.
11 Sep 2007 um 03:07 ¶Ja, ja, kokettiert ihr nur. Ich quäl mich hier ab mit dem Exposé für meinen Roman, und ihr erzählt was von wegen da könnte man sich so leicht verstecken…
11 Sep 2007 um 09:02 ¶ihr? ICH! (hab ich mich verdoppelt?)
11 Sep 2007 um 12:55 ¶die reduktion auf das wesentliche ist doch die kunst! nicht das dummrumlabern auf 400 seiten!
obwohl, ich sitze gerade seit einem monat untätig vorm rechner und schreibe das schlusskapitel nicht. dafür hab ich einen berg kurzgeschichten geschrieben. ihr habt mich für den roman verdorben! *heul*
Aber vielleicht ist es noch viel größere Kunst, auf 400 Seiten nicht rumzulabern anstatt nur auf fünf.
(Jürgen, der Mutmacher.)
11 Sep 2007 um 13:51 ¶hmweißnich…
11 Sep 2007 um 14:38 ¶*indereckeverkriech*
Na, hömma! Immerhin hast DU schon drei Romane rausgebracht, die allesamt prima angekommen sind!
11 Sep 2007 um 14:47 ¶prima ankommen ist spiegelbestsellerliste. hingegen ein bestseller in meck-pomm zu sein, dem am dünnsten besiedelten bundesland, hm, das ist so wie… ach das weißt du besser, wie das ist. *seufz* aber ich geb mein bestes. weitermachen! ha!
11 Sep 2007 um 22:40 ¶Na dann werde ich mal in den Buchladen gehen, um die Verkaufsraten in Oberbayern zu erhöhen.
12 Sep 2007 um 10:15 ¶Neuer Kommentar