“Man” sagen und “ich” meinen.
“Wir” sagen und “ich” meinen.
Jürgen Albertsen
Monat: April 2007
Die Blogs, bei denen ich mitarbeite, vermehren sich. Das muss der Frühling sein.
Ich schreibe ab jetzt auch auf der Neuen Bodenständigkeit. Mein erster Text dort:
Er gab sich auf und wurde berühmt
Eine Erzählung
Ich habe ihn berühmt gemacht, ja. Aber bin ich schuld daran, dass er starb?
Lesen Sie. Er schreibt: “Auch sie hat mich abgewiesen”? Abgewiesen: Wann? Damals schon in der Bar oder später, als er bei mir auf den Teppich kotzte?
Über seinen Namen habe ich gelacht, das stimmt. Günther. Fand ich albern. Dabei haben wir uns erst so gut unterhalten, damals in dieser Bar. Ein bisschen überdreht war er, sprach zu laut. Nervös wie ein Schuljunge, aber das fand ich nett, nach all diesen Typen, die immer gleich den Produzenten kennen oder selbst Produzenten sind.
Nach zwei Cocktails wurde Günther richtig witzig. Er brachte mich zum Lachen, das erste mal seit so vielen Monaten. Ich meine: Echtes Lachen, nicht dieses Lachen, das man können muss.
Doch dann kam Ricky.
Du weißt, dass du zu lange im Web 2.0 unterwegs warst, wenn du dich darüber ärgerst, dass dein Old-School-CD-Player nicht audioscrobbelt.
MDR-Literaturwettbewerb
1.849 Einsendungen gab es. Da nicht unter den ersten sieben zu sein, kann man verkraften. Wenn man Verschwörungstheretiker wäre, könnte man sich wundern, dass die Finalisten etweder am Leipziger Literaturinstitut waren oder schon anderweitig Preise gewonnen haben, und das bei einem anonymen Wettbewerb. Aber das zu sagen hieße, nicht verlieren zu können, und es ist sicher ist es nur Zufall.
Anscheinend darf ich die eingereichte Geschichte noch nicht veröffentlichen, da sie immer noch die Chance hat, in die Anthologie zu kommen, aber so ganz verstanden habe ich das noch nicht. Ich mache mich da mal schlau.


