An dieser Stelle sollte eigentlich ein längerer Artikel über Elke Heidenreich, Der Schatten des Windes von Carlos Ruiz Zafón und Handel der Gefühle von Leonardo Padura stehen. Leider habe ich mich in den Browser-Knöpfen verheddert und alles unwiderruflich gelöscht. Es sei jedoch gesagt, dass ich beide Bücher von ganzem Herzen empfehle und verweise auf je eine Besprechung von Liisa und dem Hessischen Rundfunk. Und Elke Heidenreich? Zu der komme ich vielleicht später noch einmal, aber nicht so, wie ihr denkt.
Jürgen Albertsen
…erzählte früher mal hier.
Kommentare 7
Der Schatten des Windes war das schönste Buch, das ich seit langer Zeit gelesen hatte. Ich schließe mich dem Aufruf an: Bitte lesen!!
22 Mai 2006 um 12:48 ¶disqualifiziert! leider stiess ich bei liisa auf dan brown. mit fünf sternen. nach scheinbar endlosen quallen hatte ich eine halbe seite des da vince codes hinter mich gebracht. nur ein einziges buch ruft in mir ähnliche schauderhafte erinnerungen hervor: ein dickes von sagan. da war meine toleranzlatte wohl etwas höher: ein paar seiten hatte ich gelesen und angewiedert wieder in den hausflur zurückgebracht, woher ich es auch hatte.
mister albertsen, sie haben aufgrund ihrer fantasischen empfehlung mit herrn timm, ein stein bei mir im brett. daher, gebe ich, nach dem ich meine multiologie der amber reihe, von den brillanten mister zelazny fertiggelesen habe, den schatten des windes eine chance. krimis sind nicht meine tasse tee, aber letzten endes ist die scharlach rote buchstabe wie auch schuld und sünne, ebenfalls krimis. an sich.
(der schatten klingt auch ganz toll.)
26 Mai 2006 um 00:17 ¶biege davorne links ab und schon bin ich in amber….
Nun sollten Sie wissen, dass ich vor fast nichts halt mache (okay, Dan Brown hat mich eher auch nicht interessiert), also Vorsicht mit meinen Empfehlungen. Ich bin jedenfalls sehr gespannt, wie Sie “Der Schatten des Windes” finden, immerhin erfüllt es diejenigen Kriterien, die Sie unlägst ablehnten: Es ist sentimental und handelt von der Liebe…
28 Mai 2006 um 17:36 ¶gewiss, mister albertsen, gewiss, handelt das buch von liebe. doch, auch meinereiner differenziert: liebe ist, so ist es nun, nicht gleich liebe. und das objekt der begierde in diesem buch, wie ich vermute und innigst hoffe, ist eins, dass mich ebenfalls ins enzücken versetzt. schon am odeonsplatz werden meine pupillen mit vorfreude vergrössert, die wangen glühen…und dann…wenn ich davor stehe ist der atem kurz, kniee zitterig, pochen im burst und leicht feuchter stirn ist empor gerichtet auf das monumantale bauwerk.
nun, sie wackerer käpfer, meine neugierde bringt mich auch um die ecke, wie die katze.
und es stimmt nicht, dass ich, obschon in bayern, keine maritime bücher in meiner bibliothek beherberge - im gegenteil:
captn blaubär, zum beispiel! da kommt auch ein boot drin vor. wie auch in billy budd! auf melville kann man sich eben verlassen.
die maritimen faden fortzusetzen muss ich sagen: kriterien über bord!
30 Mai 2006 um 13:32 ¶geständnis:
nun gut, ich bin aus verzweifelung und verwirrung, ja verwirrung, zu bloom county babylon zurückgekehrt, zum 20. mal. gewiss, haben sie in den letzten tagen sich an den neuen büchern deliriös geschnuppert, doch mehrere bücher gleichzeitig bleibt eine höhere kunst.
deshalb, habe ich, von ihnen angesteckt (irgendwer muss schliesslich immer schuld sein) p. roth sowie der schatten des windes bestellt und werde mich ebenfalls duselig schnuppern an der neuwahre.
zu ihrem karton gratuliere ich. es steht demnächst regalbeschaffungsmaßnahmen.
19 Jul 2006 um 14:08 ¶geständnis nr. 2:
nun liegt es vor mir, alle 563 seiten. ich fürchte es muss auf das tropische luft thalands warten. eine perfekte lektüre um den üblen nachgeschmack von plattform endlich zu vertreiben.
21 Jul 2006 um 17:01 ¶Regalbeschaffungsmaßnahmen? Richtig getippt. Wenn nicht nur Beschlagnahmungen dazwischen gekommen wären. In diesem Sinne: Viel Spaß in Thailand und bei der Lektüre.
24 Jul 2006 um 20:49 ¶Neuer Kommentar