Lyriker haben die Tendenz, uneingedenk ihrer Zuhörer, die im Publikum sitzen und sich die Hände reiben, dass der Dichter nur 5 Gedichte lesen wird, ganze GedichtZYKLEN vorzutragen und machen es dann gern noch mit Musik untermalt, in Darmstadt eine Cellistin und eine Klavierspielerin, von denen alle hoffen, dass sie krank und abkömmlich sind, aber nein, quietschfidel stehen die auf der Bühne und wollen einen auch noch mit ihrem Kram glücklich machen (sie nennen das PAUSE vom Lesen). Und Prosaiker lesen die lange Version ihrer Geschichten, damit man als Zuhörer schön in den Rhythmus ihrer Sprache reinkommt.
Jürgen Albertsen
…erzählte früher mal hier.
Kommentare 4
noch zwei stunden, dann muss ich los und vorlesen … was macht man eigentlich, wenn einen die gesichter nur leer anstarren … man genau sieht, dass man sie nicht erreicht … dass sie die lacher verpassen … der schluss unverständlich ist … sie einen banal finden … vor langeweile abbrechen … einschlafen … SCHNARCHEN …
oder wenn sie …
*fängt sich selbst ab
28 Mrz 2006 um 15:44 ¶**übt
Ah, Lachen bei Lesungen ist vollkommen überbewertet…
28 Mrz 2006 um 16:15 ¶Manchmal stehen grauhaarige Frührentner auf und fragen, bei Schluckauf, nach, was man denn so gegessen hat. Von solchen Zwischenrufen sollte man sich aber nicht ins Bockshorn jagen lassen. :)
30 Mrz 2006 um 01:38 ¶ein zwischenruf würde mich glaube ich völlig aus der fassung bringen.
02 Apr 2006 um 12:42 ¶Neuer Kommentar