[Auf Deutsch: Nach dem Beben]
Die Erzählungen in diesem Buch haben alle eines gemeinsam: Sie spielen nach dem Erdbeben in Kobe von 1995 und handeln von Menschen, die davon betroffen sind — indirekt zwar, manche nur durch Fernsehbilder, aber immer spürbar. Marukamis Charaktere ähneln denen Douglas Couplands: Auch sie suchen nach ihrem Platz in der Welt und haben Schwierigkeiten, die entgleitende Wirklichkeit zu fassen. Doch während bei Coupland die Figuren sich eloquent mitzuteilen wissen, stehen sie sich bei Marukami manchmal sogar selbst hilflos schweigend gegenüber. Das macht sie aber nur noch menschlicher, wie man überhaupt jeder diese Geschichten anmerkt, dass Marukami ein Humanist ist. Er liebt die Menschen und liebt seine Figuren. Und die Menschen lieben Marukami wegen seiner Geschichten.
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Erstellt 01. August 2005
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in: Tagebuch
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Unverhofft kommt gut… oder wie sagt man?
Ich hatte nicht gewusst, was ich von der Lesung gestern erwarten konnte, und so war ich umso angenehmer überrascht: Eine nette Location in der Münchener Blumenstraße (in der die Raumwandler sonst ihre Filme zeigen), bis zum letzten Platz gefüllt, interessante Texte der anderen Leser und viele nette Menschen, die ich kennen lernen durfte. Darunter war auch die Kaltmamsell, die nur aufgund meiner Ankündigung gekommen war. Bloggen lohnt sich also doch! So habe ich also gestern meine erste “echte” Bekanntschaft aus dem Netz gemacht, mich prächtig unterhalten und sage ihr noch einmal “Dankeschön” für das Foto oben.
Die nächste Lesung ist übrigens am 4. September, also schon einmal vormerken!
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Erstellt 01. August 2005
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in: Tagebuch
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