Vielleicht ist sie aus Südamerika, vielleicht aus Kuba. Sie trägt einen kurzen Rock, schwarze Strümpfe, schenkelhohe Stiefel, ein schwarzes, enges Top. Sie sitzt am Fenster, er am Gang. Er trägt ein weißes Hemd, eine graue Anzughose, sein Jacket liegt im Gepäckfach. Während sie auf der Toilette ist, bestellt er für sie beide je eine kleine Flasche Rotwein. Wenn sie sich unterhalten, gestikuliert sie mit den Händen, seine Hände liegen auf seinen Knien. Später setzt er sich auf den Mittelplatz, direkt neben sie. Jetzt liegen seine Hände auf der Armlehne.
Beim Aussteigen zeigt er ihr das Bild in seinem Ausweis. Sie lacht. Auf dem Weg zur Gepäckausgabe nimmt er die Treppe, sie ruft ihm zu “Tschüss! Ciao”, wirft ihm eine Kusshand hinterher — und nimmt die Rolltreppe auf der anderen Seite.
Unten wartet auf er auf sie. Sie lacht. Die Kabine an der Passkontrolle ist nicht besetzt. Er sagt: “That’s Schengen.”
Vor dem Gepäckband bleiben sie stehen. Sie fragt: “We get our baggage here?”
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