Wolfgang Koeppen: Das Treibhaus

Sicher kein schlechtes Buch, aber ich habe es nach 100 Seiten wieder ins Regal zurück gestellt. Wer sich für die Innenwelt eines idealistischen Bundestagsabgeordneten zur Zeit der Wiederbewaffnung interessiert und zudem noch Andeutungen auf Zeitgenossen und -geschichte entschlüsseln kann, sollte zugreifen. Ich hatte das Problem, dass ich mich durchaus für den Rahmen, aber nicht für die Hauptfigur interessierte. Und das war fatal, denn das Buch ist weniger eine Gesellschafts- als eine Charakterstudie und als solche ein einziger langer innerer Monolog.

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